Immobilienfinanzierung

Wer für eine Dreizimmerwohnung sechshundert Euro aufwärts plus Nebenkosten bezahlt, der trägt mindestens 7.200,- Euro Nettomiete im Jahr ab, meistens liegen die Mietzahlungen jedoch deutlich höher. Rechnet man nun einen Zehnjahreszeitraum aus, kommt man bereits auf mindestens 72.000,- Euro. Wer jetzt nachrechnet weiß, dass er in etwa zwanzig Jahren bereits den Gegenwert eines eigenen kleinen Häuschens nur an Mietzahlungen abgetragen hat.

Das lässt viele Menschen zu der Überzeugung gelangen, dass man sich gleich eine eigene Immobilie anschaffen könnte, denn immerhin bezahlt man den Preis sowieso. Grundsätzlich spricht gegen diese Überlegung nichts. Allerdings sollte man sich einige Dinge vor Augen halten, bevor man sich auf das Abenteuer „Eigene Immobilie“ einlässt.

Wird einem die monatliche Mietbelastung zu viel, hat man als Mieter die Möglichkeit, sich nach einer günstigeren Wohnung umzusehen. Dasselbe gilt hierfür, wenn man beruflich bedingt den Wohnort wechseln muss. An seine Immobilie ist man gebunden, wie in einer Ehe in den sogenannten „guten, wie auch schlechten Zeiten“.

Daher ist es unverzichtbar, sich die Finanzierung der eigenen Immobilie genauestens durchzurechnen und vor allem alle unvorhergesehenen Risiken mit einzukalkulieren. Zur Immobilienfinanzierung führen verschiedene Wege, die wichtigsten davon finden Sie hier zusammengestellt. Dazu zählt unter anderem, welche Finanzierungsarten es gibt, ob man staatliche Zuschüsse erhalten kann, wie viel Eigenkapital notwendig ist und ob es darüber hinaus noch andere Möglichkeiten gibt.